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The Day of the Doctor

Gestern war es endlich soweit: das Special zum 50. Jubiläum von Dr. Who lief weltweit gleichzeit im Kino und im Fernsehen und hat damit direkt einen Rekord aufgestellt. Alle meine Erwartungen wurden übertroffen, es war eine Dr. Who Folge die besser nicht hätte sein können.

Der Saal des Dortmunder Cinestars war schön groß und randvoll mit Fans. Es hätte sich ohne Probleme um die Convention in London handeln können: ein paar Doktoren hier, ein paar Screwdriver dort und überall Dr. Who T-Shirts. Mit großer Erleichterung stellte ich fest, dass alle in den wichtigen Szenen schwiegen. Nun gut, wir wurden von Strax dem Sontaran auch entsprechend „motiviert“ und erfuhren zusätzlich die Wahrheit über Popcorn:

Popcorn are tiny little creatures. And remember: popcorn can feel pain.
Ahhh these little screams.

Überhaupt war die Einstimmung auf den Film genial, denn es ging nicht einfach los. Vorher haben Strax, sowie der 10. und 11. Doctor für die richtige Atmosphäre gesorgt. Matt Smith hieß uns zum 100. Jubiläum von Dr. Who in 12D mit allen 57 Doktoren willkommen, wurde aber sogleich informiert, dass dies erst das 50. Jubiläum ist und es bisher nur 3D gibt.

Auch wenn es mich absolut nicht stört, knüpft das Special nicht an die vorherige Episode „The name of the doctor“ an, diese Aufgabe wird anscheinend das Christmas-Special übernehmen. In „The day of the doctor“ dreht sich alles um die Zerstörung von Gallifrey und somit den letzten Tag des „Time War“.

Ohne zu überlegen kann ich sagen, dass Steven Moffat das perfekte Drehbuch schrieb. Es gab irre viele Referenzen und das Zusammenspiel von Matt Smith und David Tannent ist einfach toll. Allein die Szene mit dem Fez und den Screwdrivern ist herrlich.

Die Trailer

Trailer Nr. 1
Für alle die sich nicht spoilern lassen möchten:

Trailer Nr. 2
Für alle die zumindest eine Idee bekommen möchten was geschieht:

Mein Fazit, aber Achtung: „Spoilers“!!!

Dafür das Gallifrey timelocked ist und in der Serie mehrfach betont wird, dass es quasi unmöglich ist hinein oder hinaus zu kommen – ein Dalek schaffte es zwar hinaus, wurde dabei allerdings wahnsinnig – gelingt die Reise dorthin problemlos. Begründet wird dies damit, dass die Waffe bzw. Artefakt dies ermögliche. Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt den ich habe: um Gallifrey zu erreichen hätte ich mir etwas mehr Aufwand gewünscht. Dafür macht der Film jedoch so vieles richtig, dass ich damit durchaus leben kann ;)

Denn entweder musste ich lachen oder war vor Spannung gefesselt. Zugegeben, am Ende, als alle 12 – „No sir, all thirteen!“ – Doktoren Gallifrey retteten überkamen mich alle möglichen Emotionen und sprengten jede Skala – es war einfach unvorstellbar grandios wie die Macher es schafften wirklich alle Doktoren nacheinander einzuspielen!

Auch wenn es nur ein Special einer TV-Serie ist und nur einen Tag im Kino zu sehen war, ist es für mich der beste Film des Jahres.